Marc Freukes

Seine Geschichte. Was lebendig in ihm ist. Politische Gesinnung. Zukunft. Selbstperspektive. Weltsicht. Medienberichte

Marc Freukes wurde am 22. April 1974 in Mülheim/Ruhr geboren und wuchs als Sohn eines Jägers in einer wohlhabenden Familie auf. Nach dem Abitur und zwei Semestern Wirtschaftsstudium machte er eine dreijährige Golflehrerausbildung. 2000 schloss er die Ausbildung mit dem Diplom ab, erwarb zusätzliche Lizenzen und leitete drei Jahre einen Einzelhandel mit Golfartikeln und Personal. Von 2003 an konzentrierte er sich stärker auf die Verbesserung seines Unterrichts und den Unterricht mit Leistungsspielern. Von 2007-2009 trainierte er eine Mannschaft von der zweiten in die erste Bundesliga und zur Bronzemedaille. Dadurch kam er wiederum an den Job als Ausbilder für den Golflehrerverband. 2008 wurde er mit der Band "Viersitzer" aus 786 Bands nominiert, am deutschlandweiten Finale vom Deutschen Rockpreis teilzunehmen. Als leidenschaftlicher Fliegenfischer und -binder verbindet Marc hohen technischen Anspruch mit Geschick und Natur. Neben der Arbeit interessierte er sich für Vielerlei -auch für die scheinbar zivilisierte Lebensweise des Menschen. Schnell kam er zu der Erkenntnis, dass der Mensch sowohl seine Umwelt, als auch sich selbst zerstört. Doch was sollte man anders machen? Auf dem Zenit seiner beruflichen Laufbahn fand er plötzlich keine Arbeit mehr, geriet in eine Depression, den Burnout und wurde von Zukunftsängsten und Weltzweifeln geplagt. Bei der beruflichen Situation brachte ihn weder das Arbeitsamt weiter, noch eine Bewerbung in einer Schreinerei. Im Spätherbst 2013 ging es ihm so schlecht, dass er sicher war eher im Wald zu überleben, als in dieser scheinbar zivilisierten Welt mit ihren selbstgemachten Problemen. Er gab seine Wohnung auf und wandte dem Golflehrerjob den Rücken zu. Nur die Bewegung in der Natur tat ihm gut -so sehr, dass er mit bereits 39 Jahren im Herbst 2013 den Entschluss fasste mit einem Tipi in ein abgelegenes Waldgrundstück im Odenwald zu ziehen. Bild: Petra Arnold

Seitdem lebt er von sehr wenig Geld, gibt Kurse für Naturinterressierte, gibt seine Erfahrungen in Büchern, Fernsehauftritten und Vorträgen weiter, um eigenständig und nicht von Hartz IV zu leben. Er sieht sich in der Verantwortung Alternativen zum Hamsterrad und Zivilisationskrankheiten aufzuzeigen. Das nötige Wissen für das Leben draußen lernte er in Kursen, einer Wildnispädagogischen Ausbildung, vielen Büchern und Filmen. Die Natur selbst ist sein bester Lehrer und so sammelte er bei regelmäßigen Touren, Iglucamps ein großes praktisches Repertoire, die er in seinen Büchern festhält. Der einzige Gefährte ist seit seines Auszugs aus der Zivilisation die Mischlingshündin Rala, die ihm nie von der Seite weicht. Es geht ihm draußen besser.
Seit 2018 lebt er in einem selbstgebauten, weniger als 20qm großen Zelthaus und beschreibt seine Lebensweise als naturverbundenen Minimalismus, die er als flexibel und nicht konsequent bezeichnet. Kennzeichnend ist das "Sowohl-als-auch". Er verfolgt stets die Leitfrage, wieviel Zivilisation tatsächlich nötig ist, wenn sich der Mensch den Konsequenzen seines Handelns bewusst ist und freiwilligen Verzicht zum Wohle der Natur und der Gesellschaft lebt. Marc Freukes nutzt viel von den Fertigkeiten, die die meiste Zeit der Menschheit überlebt haben, macht Vieles selbst, nutzt aber auch moderne "Krücken": ein Handy, einen Laptop, um seine Krankenversicherung, Steuern zu bezahlen und sein eigenes Geld zu verdienen. Damit ist er seinem Ideal treu: nicht auf Kosten der Gemeinschaft zu leben. Mit der Anbindung an die Gesellschaft lebt man im 21. Jahrhundert, im Zeitalter der Kommunikation.
Aber wie alles hat auch seine Lebensweise Nachteile. Im Wald musste Marc einen Teil seiner Bequemlichkeit aufgeben, seinen Perfektionismus und ist ein Außenseiter geworden, ein Sonderling, der von manchen belächelt wird. So wie alles, das anders als die Mehrheit ist.

Marc Freukes ist überzeugt, dass das Alter einen immer klareren Blick liefern kann, der dazu beiträgt, dass man sich einer politischen Gesinnung kaum entziehen kann. Anarchie ist eine Schlussfolgerung aus den heutigen Tendenzen, keine Lösung, aber ein Werkzeug. Wird sich der heutige Kontrollstaat friedlich auflösen? Wahrscheinlich nicht. Freiheit ist anders.

Zukunft. Was zählt ist, dass es einem gut geht. Insofern ist die beste Altersvorsorge, dass man heute gesund lebt: Sport, gesunde Ernährung, wenig Stress und eine ausgewogene Mischung aus Vorsicht, Zukunftsplanung, aber ebenso dem Drang, dem Leben zu folgen. Marc meint, man dürfe dem Streben nach Sicherheit nicht zu sehr nachgeben. Sicherheit sei ein unausgereiftes emotional-kognitives Konstrukt, an dem sich Menschen umso mehr festhalten, je ängstlicher sie sind. Doch je mehr sich Menschen in der Angst verlieren, desto mehr entfernen sie sich vom Leben. Wir Menschen sind ambivalente Wesen: einerseits streben wir die Illusion der völligen Sicherheit an und anderseits wünschen wir Freiheit und wollen leben. Der hohe zeitliche und finanzielle Arbeitsaufwand für ein vermeintlich sicheres Haus und den Versicherungen fressen aber die Lebenszeit und damit die Freiheit. Marc zitiert gern dazu gern einen Spruch von Ernst R. Hauschka: "Eine Meinungsumfrage unter Löwen hat ergeben: die Mehrheit lehnt den Käfig ab, wünscht jedoch geregelte Verpflegung." Heute im 21. Jahrhundert lehnen Viele nicht mal mehr den Käfig ab, wenn man ihnen einen vollen Napf verspricht und der Nachbarlöwe auch keinen viel größeren Napf bekommt. Marc zieht da lieber die freie Wildbahn vor.
Ehe man sich versieht, ist die „Lebenskiste“ aus Verpflichtungen und der eigenen Ideologie zu einem Gefängnis geworden. Dahinter stecken die alltäglichen Glaubenssätze „Man-kann-doch-nicht!“ und „Man hat doch schließlich dies und jenes zu tun!“

Die schmale Gratwanderung zwischen Arbeit und Leben zu meistern ist sein Lebensziel. Letztendlich ist das vernünftige Leben ein Spagat zwischen beiden Polen.

12 Fragen, die Marc Freukes oft gestellt werden.
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MEINE BEHAUSUNG

Nach fünfmonatigem Bau ist meine Jurtenhütte fertig geworden.
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TIPIBILDER BIS 2017


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Am 22. Oktober kam mal was Anständiges:
22 Uhr, ZDF, 37°.
Hauptdarsteller:
Der Wald,
die Kolkraben,
Rala
und meine Wenigkeit.
TV Spielfilm


Paul Pflästerer hat einen Podcast über mich gemacht.
Danke, Paul.





ZDF „Volle Kanne“ mit Florian Weiss

UBIBENE ARTIKEL
Mit tollen Bildern von Petra Arnold und Text von Heike Dürr
Cover
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31.03.17 RTL Hessen



20.12. SWR - Der Sagenhafte Südwesten



05.11. Martin Rütter und Marc Freukes Teil 1



05.11. Martin Rütter und Marc Freukes Teil 2



20.10.2016 ARD - Quiz des Menschen



Rhein-Neckar-Zeitung April 2016:

Rhein-Neckar-Zeitung
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Herzstück September/Oktober 2015:

Herzstück
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Rheinpfalz 9.August 2015: "Der Waldmeister"

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22.12. SWR Landesschau

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Odenwälder Zeitung vom 05.11.2014:

Odenwälder Zeitung
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01.11. Arte-Yourope



Stuttgarter Nachrichten vom 31.10.2014:
"Oh selige Einsamkeit"

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Seite 2 als pdf

>Der HR vom Ende Oktober

Zum Anhören...

27.10. ZDF

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Radio FFH vom 20.10.2014:
"Ohne Trubel und Strom: Mann lebt in Tipi im Odenwald"

Radio FFH
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Mannheimer Morgen vom 14.10.2014:
"Golflehrer lebt jetzt im Wald"

Mannheimer Morgen
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Viel Spaß vom 07.10.2014

Viel Spaß
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Stern Viva! Ausgabe Oktober/November 2014

Stern Viva!
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26.09. Rhein-Neckar-Fernsehen

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Odenwälder Zeitung vom 23.09.2014

Odenwälder Zeitung
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22.09. Sat1 live

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09.09. HR Hessenschau



02.09. RTL Hessen

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27.08. SAT1

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DIE WELT
FOCUS ONLINE
DIE BILD


Bildzeitung am 20. August 2014

Bildzeitung

Offenbacher Zeitung im August 2014

Offenbacher
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SWR-Fernsehen am 8.8.2014:



Die Redakteurin Friederike Kroitzsch über den Odenwald Tipianer im

Landlebenblog

Die Rhein-Neckar-Zeitung am 21.06.2014 über den Odenwald-Tipianer

mehr...

Der Odenwald-Tipianer im SWR am 12.06.2014

Zum Anhören...
Zum Artikel...

Odenwälder Zeitung am 8. März mit der Überschrift: "Hier beißt die Evolution auf Granit." mehr... Zeitungsausschnitt

Rhein-Neckar-Fernsehen