Michael:
„Viel gelernt, sehr günstig.“
Ich lebe seit mehr als 12 Jahren im Wald. In meinen Wildniskursen lernen Menschen, draußen sicher und einfach zu leben. Kein Show-Survival – sondern Erfahrung aus der Praxis.
In 97 Sekunden: Wer ich bin und worum es hier geht.
›› Der Indianer, der die Wahrheit spricht, braucht das schnellste Pferd! ‹‹
Gängige Techniken eignen sich, um Leute zu beeindrucken – und bestenfalls für wenige Tage. Oft mit schwerwiegenden Folgen. Laubhütten: Du frierst, bist voller Zecken. Feuerbohren: Attraktion in Kursen – in Notsituationen für Nicht-Profis gänzlich ungeeignet. „Aber ich will mich auf den Ernstfall vorbereiten!“ Dann hilft Dir auch keine Laubhütte, sondern nur noch: die Pistole. Wie kann der Freukes so etwas behaupten? Lesen Sie weiter.
›› Was von dem, was Du glaubst, hast Du in allen Situationen getestet? ‹‹
Die Natur hat eineinhalb Jahre gebraucht, um meinen Dickkopf zu brechen – und mir etwas beizubringen, das ich vorher nur theoretisch kannte: Anpassung. Was das bedeutet, zeigt sich nicht in schönen Ideen, sondern in der Praxis. Spätestens im Winter wird klar, was trägt – und was nicht.
Mit vegetarischer oder veganer Ernährung durchzukommen, ist unter solchen Bedingungen illusorisch. Ich habe zeitweise über 6.000 Kalorien am Tag gegessen, ohne zuzunehmen. Gleichzeitig zeigt ein Blick auf indigene Kulturen in kalten Regionen ein eindeutiges Bild: Ernährung ist dort keine Ideologie, sondern eine Frage des Überlebens.
Mit der Zeit wurde mir auch klar, dass viele der Techniken, die in der Szene vermittelt werden, diesem Anspruch nicht standhalten. Ich habe sie alle ausprobiert – vom Gerben über Flintknapping bis hin zu verschiedensten Shelterformen wie Lean-tos, Wigwams oder Laubhütten. Vieles davon ist handwerklich interessant, manches sogar beeindruckend. Aber als belastbare Überlebensstrategie taugt nur ein Bruchteil davon.
Aus dieser Erfahrung heraus hat sich mein Fokus verschoben. Mich interessieren keine guten Geschichten mehr, sondern funktionierende Grundlagen.
Dass ich so denke, kommt nicht von ungefähr. Bevor ich diesen Weg gegangen bin, war ich Golflehrer und Mitglied der PGA of Germany. Ich habe mit C-, B- und A-Trainerlizenz auf Verbandsebene gearbeitet und war unter anderem für die Mannschaft des GC Mannheim-Viernheim verantwortlich – mit Aufstieg in die 1. Bundesliga, Klassenerhalt und einer Bronzemedaille bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft. In dieser Zeit habe ich gelernt, wie man komplexe Inhalte auf das reduziert, was tatsächlich wirkt – und wie man Menschen systematisch besser macht.
Mit 39 kam dann der Bruch. Ich bin in den Odenwald gezogen – nicht aus romantischen Gründen, sondern weil ich es wirklich wissen wollte. Die Realität dort hatte wenig mit dem zu tun, was viele sich unter einem Leben in der Natur vorstellen: Mäuse im Schlafplatz, tägliche Zecken, ein dauerhaft nasses Bett. Es sind genau diese Bedingungen, unter denen sich zeigt, welche Konzepte tragen – und welche nur gut klingen.
Ich habe versucht, ein Leben zu führen, das dem nahekommt, was oft als „indigen“ beschrieben wird. Dabei wurde mir zunehmend bewusst, wie groß die Lücke zwischen Erzählung und Wirklichkeit ist. 2015 traf ich eine Cherokee-Indianerin. Der Austausch mit ihr hat vieles bestätigt, was ich selbst erlebt hatte – und gleichzeitig weitere Perspektiven eröffnet.
Je länger ich draußen war, desto weiter habe ich mich von der klassischen Szene entfernt. Nicht aus Trotz, sondern aus Konsequenz. Die Methoden, die dort verbreitet werden, finden Sie deshalb auf meiner Seite nicht – zumindest nicht als Empfehlung. Wenn Sie möchten, zeige ich sie Ihnen trotzdem.
2020 kam dann eine ganz andere Art von Erfahrung hinzu: Behörden rückten mit einem Großaufgebot an, um meine einfache Behausung zu räumen. Spätestens da wird klar: Krisen sind kein theoretisches Konzept für mich.
Ich habe sie erlebt.
Und ich weiß, worauf es ankommt, wenn es darauf ankommt.
›› Wer ein Mensch ist, zeigt sich in der Krise. ‹‹
Gutes Essen.
Nicht vegan, nicht romantisch. Kalorienreich, tierisch, verlässlich.
Verstand und Ordnung.
Wer draußen in Panik gerät, hat vorher nicht nachgedacht.
Gutes Werkzeug.
Nicht das teuerste. Aber das richtige – und der Umgang damit.
Mein eigenes Ding zu machen.
Nicht die Szene. Nicht die Tradition. Nicht das, was alle sagen.
Was ich draußen gelernt habe, habe ich selbst geprüft – nicht nacherzählt.
Das klingt wenig. Ist es auch. Aber draußen gewinnt nicht, wer am meisten weiß – sondern wer das Richtige kann, wenn es darauf ankommt. Was Sie bei mir nicht finden: Sitzkreise. Coyote Teaching. Esoterik. Was Sie finden: Das, was ich selbst gebraucht hätte – bevor ich in den Wald gezogen bin. Ich zeige Ihnen, was trägt.
Das hier ist keine Kunst. Ich war 39, hatte noch nie eine Nacht draußen geschlafen, und habe es trotzdem gelernt. Sie auch.
›› Wo Verzicht zu Leid wird, beginnen Fortschritt und Komfort – und Ideologien verlieren ihre Bedeutung. ‹‹
Trapper-Wochenende
249 €
Das Trapper-Wochenende bündelt, was ich brauchte, bevor ich in den Wald zog: Alle Grundlagen für kürzere Aufenthalte in der Natur – Lager, Feuer, Unterschlupf. Damit Sie draußen klarkommen.
Robin Wood
399 €
4 Tage, in denen Sie einen Fisch selbst fangen und zubereiten können. Sie wissen, wie Sie mit Holz umgehen– und wie Sie den Winter überstehen, ohne Ihre Hütte abzufackeln. Ich zeige Ihnen die Geheimnisse der sicheren Ofenbefeuerung.
Into the wild
599 €
Nach der "Into the wild" -Woche wissen Sie, wie Sie Werkzeuge bauen, Vorräte sichern und eine Jurte bauen. Sie haben geschmiedet, geplant, gesichert und gelernt, klar zu handeln, wenn es darauf ankommt. Diese Woche stärkt Ihr Können, Ihre Widerstandskraft & Eigenständigkeit.
Was ich in 12 Jahren draußen gelernt habe, vermittle ich Ihnen in dieser Ausbildung – vom ersten Wochenende bis zu einem sicheren Aufenthalt über lange Zeit.
Klingt nach viel Geld? Dann schauen Sie sich an, was Sie einzeln zahlen würden:
Und das sind einzelne Bausteine – oft ohne Zusammenhang.
Hier bekommen Sie alles als aufeinander abgestimmte Ausbildung: praxisnah, durchdacht und direkt anwendbar.
Geld-zurück-Garantie
Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie hier nichts lernen, was Sie wirklich weiterbringt, bekommen Sie Ihr Geld zurück.
Ohne Diskussion.
Kindergeburtstage, Junggesellenabschiede und Gruppen auf Anfrage. Tageweise Buchungen für 130€ /Person sind möglich.
Für Kinder bis einschließlich 14 Jahre gilt bei allen Kursen eine Ermäßigung von 50 %.
Sie möchten erst einmal einen Eindruck gewinnen?
Ich biete auch
Besuchertermine
an – ohne Kursbindung.
›› Im Ernstfall zählt nur Erfahrung. ‹‹
Sie können wahlweise in einer der Jurten-Hütten, im Schindelhäuschen oder im Wald übernachten. Je nach Kurs und Absprache stehen unterschiedliche Plätze zur Verfügung.
Die Verpflegung ist natürlich, einfach und nahrhaft. Es geht nicht um Show oder Extreme, sondern um frische Zutaten und sinnvolle, alltagstaugliche Ernährung.
Ja. Es gibt eine einfache Waschmöglichkeit mit Wasser und Seife sowie eine Trockentoilette.
Packliste für Tagesgäste:
Rucksack, Wanderschuhe, Regenkleidung, Sonnenschutz, Trinkflasche, Taschenmesser, Müslischüssel (ca. 1,2 Liter) und Löffel.
Zusätzlich für Übernachtungsgäste:
Schlafsack, Isomatte (mindestens 5 cm), Stirnlampe, eine wasserdichte 3×3-m-Abdeckplane und ca. 20 m Abspannleine.
Bitte bringen Sie keine Zelte mit, da diese schnell zu Kondenswasserproblemen führen. Nehmen Sie außerdem nur so viel Gepäck mit, dass Sie alles allein und über mehrere hundert Meter tragen können – am besten in einem großen Rucksack, nicht in Koffern oder zusätzlichen Taschen.
„Etwas von allem" trifft es am besten. Meine Leitfrage: Was ist wirklich wichtig – und was taugt in der Praxis?
Ich arbeite undogmatisch. Ein modernes, funktionierendes Werkzeug schlägt jede romantisierte Methode, die draußen wenig bringt.
Was ich weitergebe, kommt aus Survival, Bushcraft, Kräuterkunde und langen Zeiten im Wald. Gelernt wird nicht wie im typischen Kurs – sondern direkt aus dem Tun. Kein Gruppenkuscheln, kein Esogeschwurbel. Das mag hip sein und sich gut verkaufen – hat aber nichts mit dem zu tun, was ich draußen erfahren habe.
Draußen hilft Ihnen kein Zertifikat. Entscheidend ist nicht, was auf einem Blatt Papier steht, sondern was Sie tatsächlich können.
Etwas zu verurteilen ist oft leichter, als genau hinzusehen.
Ich betreibe keine große Schule mit vielen Angestellten. Mit meinem Einkommen bin ich weit entfernt von einem luxuriösen Modell.
Meine Angebote sichern mein Überleben und ermöglichen gleichzeitig eine ehrliche, intensive Arbeit mit den Teilnehmern.
Nein. Die Probleme unserer Welt lassen sich nicht allein durch weniger Konsum lösen.
Wir tragen Verantwortung – aber nicht alles liegt in unserer Hand.
Die konkrete Planung begann etwa ein halbes Jahr vor meinem Auszug am 1. Januar 2014. Mit den Themen beschäftigte ich mich jedoch schon Jahre zuvor.
Ohne Erfahrung würde ich diesen Weg niemandem empfehlen.
Eine Antwort ist nicht dabei?
Michael:
„Viel gelernt, sehr günstig.“
Coco:
„Kann man nicht beschreiben, muss man erleben.“
Daniel:
„Ich bin Daniel, 42, Lehrer, und habe zur Vorbereitung auf mein Sabbatical einen einwöchigen Kurs bei Marc Freukes gemacht.
Marc ist ein absoluter Profi, der mir das Angeln von Grund auf beigebracht hat – inklusive Techniken, Knoten und vieler praktischer Tipps für unterwegs. Auch seine Empfehlung für eine passende Steckrute war genau richtig und hat sich auf meiner Reise bewährt.
Eine sehr wertvolle Vorbereitung, von der ich auf meinem Sabbatical in Kanada und den USA enorm profitiert habe. Klare Empfehlung.“
Erfahrungsberichte, Ratgeber und Kinderbücher – geschrieben aus gelebter Praxis, nicht aus Theorie. Zu jedem Buch finden Sie auf der jeweiligen Seite eine ausführliche Beschreibung, eine Leseprobe als PDF sowie die Möglichkeit zur Bestellung.
Wildnispädagogik im Realitätscheck
Indigenes Leben zwischen Projektion und Realität
Details & Leseprobe →
Aussteigen für Einsteiger
Einfach leben in der Natur
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Sei NIEMAND!
Die Essenz vom Aussteigen
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Tipiman
Ein Golflehrer zieht in den Wald
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Der Odenwald-Tipianer
Band I
Details & Leseprobe →
Der Odenwald-Tipianer
Band 2
Details & Leseprobe →
Der Odenwald-Tipianer
Band 3
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Der Odenwald-Tipianer
Rebellische Jahre, Band 1
Details & Leseprobe →
Der kleine Tipianer
Band 1
Details & Leseprobe →
Der kleine Tipianer
Band 2
Details & Leseprobe →
›› Worte sind leicht. Erfahrung nicht. ‹‹
Ich muss Sie hier leider ein wenig „weichzeichnen“.
Nur so viel: südhessischer Odenwald. Zug bis Weinheim – ab dort bringt Sie genau eine Buslinie weiter.
Welche das ist, verrate ich Ihnen nach Ihrer Anfrage.
›› Viele Wege führen nach Rom. Aber nicht alle taugen für draußen. ‹‹
Bitte geben Sie Ihre Telefonnummer an und achten Sie unbedingt auf die korrekte Rechtschreibung. Es ist schon vorgekommen, dass ich mich wegen Fehlern nicht melden konnte.
Alternativ können Sie mich auch direkt erreichen:
Telefon: 0179 / 3991712
›› Tschüüss! ‹‹